Tag 2 – Über Gränna nach Snavlunda

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Tageskilometer – 570

getankte Liter – 53

Zeit unterwegs – 10,5 Stunden

repariert – Kühlbox (erfolglos)
thumb_IMG_0292_1024Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück mit den anderen drei Teams. Nach dem erneuten Umpacken des Autos, sind wir jetzt zufrieden. Matthias sieht zwar nichts mehr innen beim Fahren, aber das gleichen wir durch bessere Straßenlage hinten aus. Gestartet sind wir alle individuell und auf eigenen Routen, hielten aber Kontakt über das Dosentelefon (Handy).

Da unser Kartendealer des Vertrauens Nordschweden nicht vorrätig hatte, mussten wir in Växjö noch Karten besorgen. Zum Glück an dieser Stelle nehmen es die Schweden mit der Sonntagsruhe nicht ganz so genau.

thumb_DSCN4737_1024Frisch ausgerüstet ging es dann auf die abenteuerliche Suche nach dem höchsten Punkt der Rallye und dem größten Findling, den wir finden konnten. Dabei ging es wirklich über Stock und Stein, quer durch den Wald auf unbefestigten Wegen mit bis zu 20% Gefälle. Letztendlich waren Stein und „Berg“ dann doch an einem ganz anderem Punkt. Wurden aber erfolgreich von uns gefunden und fürs Roadbook dokumentiert.

thumb_IMG_3029_1024Den Jackpot des Tages haben Avilius für unsere vier Teams klar gemacht: Im Rahmen einer Roadbookmission lernten sie den Pfarrer von Snavlunda kennen (er spielte einen selbstgeschrieben Song über die Gegend mit einer Gitarren auf dem Dach ihres Autos). Dieser stellte uns die Wiese vor seiner Scheune zum Campen zur Verfügung. Und weil wir harte Säue sind, nahmen wir sein Angebot, im Gemeindehaus zu schlafen, zu kochen und zu sitzen, nicht an. Stattdessen bauten wir bei Nieselregen eine Wagenburg – schließlich gibt es ja nur fürs Wildcampen Punkte. Nur der Versuchung einer richtigen Toilette konnten wir nicht widerstehen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen, nettem Beisammensein und dem Plan am nächsten Tag in Kollonne Strecke zu machen, verschwanden alle müde in ihren Zelten.
Der Text kommt direkt von „on the road“, so dass wir erst heute Abend Bilder zum Artikel einstellen können.

weiter mit Tag 3 – Über Östersund nach Krokom/Bole

weitere Bilder des Tages: