Hausaufgaben erledigt

Wir sind fertig.

Im Juni letzten Jahres haben wir beschlossen, den Baltic Sea Circle zu fahren. Eine intensive Autosuche folgte bis wir nach diversen wirklich unschönen Autobesichtigungen unseren Volvo P145 Express Leichenwagen gefunden und direkt zugeschlagen haben.
Was folgte war ein doch größer als ursprünglich eingeschätzter Reparaturaufwand:

  • Bremsscheiben, -klötze und -sättel neu
  • Ölwannendichtung neu
  • Neue Stoßdämpfer und Federn hinten
  • Neuer Auspuff ab Flammrohr
  • Andere Felgen und neue Reifen
  • Neue Dichtungen an allen Türen
  • Neues Handschuhfachschloss
  • Komplett neue Buchsen Hinterachse
  • Lenkgetriebe neu abdichten
  • Neue Lichtmaschine mit erhöhter Leistung
  • Stirndeckel neu abgedichtet
  • Diverse Kleinigkeiten wie defekte Innenbeleuchtung repariert und instand gesetzt
  • Neue Zusatzscheinwerfer
  • Neue Nebelschlussleuchte
  • Innenkotflügel vorne und hinten
  • Gesamte Wischwasseranlage vorne und hinten neu
  • Wischerarm hinten neu
  • Kurbelwellen-Simmering vorne umgebaut
  • Radlager hinten neu
  • Handbremsbacken neu
  • Auf kontaktlose Zündung umgebaut
  • Neues Reserverad
  • Kupplung neu

Zusätzlich haben wir den Innenraum unseren Bedürfnissen angepasst:

  • Kompletten Bestatterkram raus
  • Laderaumboden geschliffen, neu lackiert, versiegelt und mit Teppich bezogen
  • Verzurrösen eingebaut
  • Trennwand raus und durch einen Rahmen ersetzt
  • Zweite Batterie mit Trennrelais eingebaut 
  • Musikanlage mit neuen Kickpanels, Endstufe und Subwoofer sowie einem Retro-Radio mit USB und Bluetooth verbaut
  • Elektrische Anschlüsse in einer auf der Ladefläche verbauten Kiste mit ordentlicher Absicherung und Spannungswächter
  • Zusätzliche Innenraumbeleuchtung

Das alles flankiert von Packlisten, Ersatzteillisten und Routenideen aufschreiben, Vorfreude und Nervosität im Zaum halten und nebenbei ein bisschen Geld verdienen.

Und nicht zu vergessen:

Spenden sammeln. Unser Plan, alle Spenden über Sponsoren zusammen zu bekommen, hat nicht geklappt. Umso besser hat es geklappt, Spenden von Freund_innen, Kolleg_innen und Familie zu sammeln. Hier hat uns die Resonanz umgehauen. An euch alle noch einmal ein Riesendanke! Und natürlich auch ein Riesendanke an die Firmen, die uns mit Hardware und Dienstleistungen unterstützen. Den Gegenwert haben wir selber in den Spendentopf gepackt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es noch: unser eigenes Spendenprojekt sollte Sankt Depri werden. Leider ärgern die engagierten und tollen Menschen dort sich immer noch mit dem Hamburger Finanzamt rum und haben immer noch keine Gemeinnützigkeit bekommen. Deswegen ist das mit dem Spenden nicht möglich. Jedenfalls nicht mal eben so. Für uns wirklich traurig, diese wichtige und großartige Arbeit, die dort geleistet wird, zum jetzigen Zeitpunkt und mit diesem Anlass nicht supporten zu können. 

Jetzt ist das Auto gepackt. Und ziemlich voll. Viel Proviant, nötige und vielleicht unnötige Dinge – aber alles Sachen die wir brauchen, um uns morgen ganz in Ruhe auf den Weg machen zu können.

Nach 12 Monaten Vorbereitung geht es endlich los!

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