Tag Eins – Hamburg bis Bromölla

Tageskilometer: 481

Getankt: 45 Liter

Fahrtzeit: 11:30 bis 18:30

Am Freitag Anreise mit der ersten Schreckensnachricht: der Saab 9000 leckt am Kupplungsgeberzylinder. Der hängt mit am Bremsflüssigkeitskreislauf und der wird langsam alle.

Gott sei Dank konnte Hinne kurzfristig ein Ersatzteil auftreiben, den zerbrochenen Plastikstutzen austauschen und somit das ganze System wieder trocken legen. Nachgefüllt, und gut. Hinne, Kupplungen und ich bei Rallyes. Scheint irgendwie ne problematische Kiste zu sein.

Egal. Den Saab, ab hier wird von Karin, so heisst der Saab nämlich, noch mit den üblichen Checks vor längeren Touren versorgt, hoffentlich sinnvoll beladen und schon hing es heute morgen los zum Hamburger Fischmarkt. Einchecken, die mittlerweile recht bekannte Ansprache der Organisatoren mit Ergänzungen zu Schnee und Eis, die ganzen lieben Menschen veranschiedet die zum Winken gekommen sind und zack auf die Autobahn Richtung Fehmarn.

Auf halber Strecke die Mobilapp des großen Bezahlfernsehenanbieters gestartet um das Spiel Sankt Pauli – Ingolstadt zu sehen. Überall Topempfang und so verging die erste Halbzeit in HD – und die Strecke bis zur Fähre Puttgarden – Rødby wie im Flug. Deutsche Autobahn. Mehr muss man nicht über diesen Streckenabschnitt wissen.

Die Fähre konnten wir Dank vorgebuchtem VIP-Ticket zuerst vir allen anderen borden und verlassen, auf der Fähre konnte ich dann den 1:0-Sieg von Sankt Pauli sehen. Guter Start in den ersten Rallyetag!

Von der Fähre runter, weiter Autobahn (ist am ersten und letzten Tag erlaubt) Richtung Kopenhagen um von dort die beeindruckende Øresund-Brücke zu überqueren. Auch dieser ganze Abschnitt glänzte durch gähnende Autobahnlangeweile.

Von Malmø aus fuhren wir Richting Nordosten über Lund nach Kristianstad. Die Autobahn inzwischen kleiner, unterbrochen von nicht fertig gestellten Teilstücken. Links und rechts immer wieder Mauern und Haufen aus Findlingen die die Felder abtrennen und Wegpunkte markieren. Es wird hügeliger, waldiger. Eine Landschaft der man die Formgebung aus der Eiszeit noch ansieht, wenn auch noch nicht sehr rau und wild und stark vom Menschen bearbeitet und geprägt.

Die Stimmung im Auto ist super, Hinne fährt, ich navigiere, reiche dies und das und dokumentiere. Und gucke einfach in der Gegend rum. Eine völlig neue Erfahrung. Aber macht Spaß;) Karin läuft wie eine Eins und spult die Strecke ohne weitere Mucken ab und die gemeinsame Spotify-Playlist geht gut ins Ohr. So kann es weiter gehen.

Über AirBnB haben wir eine Hütte im Wald für die Nacht gemietet, kochen aus den wirklich ausreichend großen Essensvorräten Gulasch und lassen den ersten Tag ausklingen.

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